Simon Crins
// Kompetenzen

Drei Felder.

An diesen drei Feldern arbeite ich seit Jahren. Sie laufen weitgehend parallel und überschneiden sich an einzelnen Stellen.

Führung

Ich habe fünfzehn Jahre lang in sehr unterschiedlichen Organisationsformen geführt. Internationale, teilvirtuelle Projektteams bei Accenture. Einen Broadcast-Standort mit Präsenzkultur bei der TVN Group. Heute eine kommunale Organisationseinheit.

Was sich durch alle diese Stationen zieht: Menschen machen gute Arbeit, wenn sie Raum, Mittel und Vertrauen dafür haben. Mikromanagement, harte Top-down-Steuerung und Druck zerstören mehr, als sie steuern. Das gilt im Konzern genauso wie in der Verwaltung.

Dazu ist 2026 mein Buch Empathisch führen. Praktische Blaupausen für moderne Führung. bei Springer Gabler erschienen. Empathie wird darin nicht mit Nachgiebigkeit verwechselt, sondern als Methode beschrieben: Klarheit schaffen, psychologische Sicherheit stärken, Mitarbeitende entwickeln. Die Blaupausen darin sind so gehalten, dass sie im Führungsalltag tatsächlich funktionieren.

// Konkret

Teamaufbau und Personalführung, Standortverantwortung, Coaching und Mentoring, agile Methoden (PSM I), Transformation im öffentlichen Sektor.

Medienkompetenz

Medienbildung ist mein zweiter Schwerpunkt. Ich arbeite als Dozent, als Autor und in der Leitung des Medienzentrums Salzgitter daran.

Ich halte Vorträge und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. An der KinderHochschule und GenerationenHochschule der Hochschule Harz, bei städtischen Trägern wie der VHS und der Erwachsenenbildung in Salzgitter, bei kirchlichen Trägern wie der Propstei Salzgitter. Auf mediabasics.org schreibe ich seit 2020 über Plattformen, Desinformation, KI und Medienkritik. Außerdem bin ich Mitglied der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur.

In meiner Masterarbeit habe ich algorithmische Plattformen wie Instagram und X mit föderierten Plattformen wie Mastodon und Pixelfed systematisch verglichen, mit qualitativen Experteninterviews und mit automatisierter Persona-basierter Feed-Analyse. Aus dieser Arbeit sind drei Konzepte hervorgegangen, die die klassische Filter-Bubble-Theorie ergänzen: der selbstkuratierte Informationskorridor, der algorithmische Tastebreaker und die Follow-Recommendation-Ratio.

// Konkret

Workshops und Vorträge zu Medien- und Plattformkompetenz, Desinformation, Mediennutzung im Alter, kindgerechte Medienbildung.

KI in der Praxis

KI-Versteher, kein KI-Evangelist. Generative KI ist ein Werkzeug, das Routinen übernehmen, Prozesse beschleunigen und Impulse liefern kann. Aber sie braucht am Ende fast immer noch ein menschliches Urteil. Wer 100 Prozent Automatisierung verspricht, verkauft Risiko als Effizienz.

In meinem Praxisprojekt zum Masterstudium habe ich Sora und Gemini systematisch auf ihre Eignung für die professionelle TV-Nachrichtenproduktion untersucht. Beide Tools verändern Produktionsworkflows fundamental, aber sie unterschreiten die professionellen Qualitätsstandards des Broadcast-Bereichs an zentralen Stellen. Genau diese Differenzierung zwischen Hype und tatsächlichem Produktionsnutzen ist die Einordnung, die Organisationen brauchen, bevor sie in KI-gestützte Medienproduktion investieren.

In der Arbeit mit Organisationen geht es mir um diese Einordnung. Was hilft im Alltag, was ist Verkaufsversprechen, wo sind die Risiken (Datenschutz, Urheberrecht, Halluzinationen, Bias).

// Konkret

KI-Aufklärung für Organisationen, generative KI in der Medienproduktion (Sora, Gemini, Midjourney), Beratung zu KI-Einsatz und KI-Risiken.

Wenn das passt — sprechen wir.

Wenn diese Mischung zu dem passt, was Sie suchen, freue ich mich auf ein Gespräch.